Es ist nie zu spät um anzufangen!

Ich dachte: ich hab es in den Sand gesetzt

Als ich das allererste Mal etwas von „Leben mit Kindern in gleicher Würde“ las, dachte ich:

„Uff… okay, das war’s! Ich bin eine furchtbare Mama! Ich hab alles in den Sand gesetzt. Es ist zu spät! Ich habe schon ganz schön viele Fehler gemacht.“

Und dieser Annahme (alternativ bietet sich hier auch an: das ist mir zu professionell, zu wissenschaftlich, zu zerdacht…) bin ich inzwischen vermehrt begegnet. Aber ist dieser Gedanke wirklich wahr?

Meine ältere Tochter war 2 1/2 Jahre alt, als ich mich das erste Mal intensivst mit diesem Thema auseinandersetzte. Viel Zeit um so manches falsch zu machen. Meine erste Tochter war ein Highneedbaby, ich oft verzweifelt und mit meinen Kräften am Ende. Ich habe sie zwar nie schreien gelassen, aber doch vielen Arztbesuchen ausgesetzt, die nicht hätten sein müssen, um abzuklären, ob es nicht doch irgendeinen Grund gibt, weshalb sie so viel schreit. Es gab viele Situationen, in denen ich die Verantwortung an sie abgegeben habe, in denen ich wütend geworden bin und nicht die Verantwortung für meine Gefühle übernommen hatte. Fazit: Also im Grunde hatte ich das Leben meiner Tochter bis dato sowieso schon versaut…

 

Ich stand innerlich vor einer Weggabelung

Ich schwankte zwischen: „Ja, mei, so eine miese Mutter bin ich ja nun auch wieder nicht,“

ich versuchte es vor mir selbst zu rechtfertigen, dass andere ja viel schlimmer mit ihren Kindern umgehen. Eigentlich hatte meine Tochter es ja auch recht gut bei mir.

Und: „Irgendwie ist es ja ECHT interessant.“

Intuitiv spürte ich, dass da mehr wahr ohne das ich es hätte in Worte fassen können. Ich war fasziniert.

Und mit jedem Blogartikel, mit jedem Fitzelchen mehr, was ich las, tauchte ich tiefer ein. Ich fand vieles wieder, von dem ich bereits im Studium gehört hatte, von dem ich aber nicht im geringsten verstanden hatte, was DAS für eine RELEVANZ für MEIN Leben hat.

 

Es verändert zunächst MICH und dann ALLES

Es gab Momente, in denen habe ich mein Handy ausgeschaltet, den Laptop zugeklappt und aufgehört zu lesen, aber nur, um wenig später weiter zu lesen. Es ließ mich nicht mehr los.

Und irgendwann begriff ich. Ich befand mich mit dieser Annahme in der Opferrolle. Die Aussage „Es ist eh zu spät“ ist nützlich, solang es zu schmerzlich wäre sich mit dem, was hinter dieser Annahme liegt auseinanderzusetzen. Es dient als Ausrede dafür, mich nicht mit mir selbst auseinander zu setzen. Ich glaube ja, dass manche Dinge einfach ihre Zeit brauchen und, dass irgendwann der Zeitpunkt erreicht ist, an dem sich großartiges, wundervolles in uns entfalten möchte. Das was für unsere Kinder gilt, gilt auch für uns: Lernen braucht Zeit. Und jeder geht diesen Weg in seinem Tempo. Und dieser Weg in der Auseinandersetzung mit uns selbst endet nie, er reißt nicht ab.
Die Zeit kommt allerdings nicht mehr zurück. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern.

Und heute glaube ich: Es gibt KEIN zu spät.

 

Es ist nie zu spät

  • um sich zu verändern
  • um Selbstliebe zu praktizieren
  • um sich auf den Weg zu sich selbst zu begeben
  • um die Verantwortung für eine gleichwürdige Beziehung mit seinen Lieblingsmenschen zu übernehmen

 

„Es gibt nur eine Zeit in der es wesentlich ist aufzuwachen – diese Zeit ist jetzt“

– Buddha 

 

HIER und JETZT hast du eine RIESEN CHANCE.

DU musst nicht länger warten.

DU hast es in der Hand.

 

Buch zum Thema:

Eckhart Tolle – JETZT! Die Kraft der Gegenwart

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