Garen: ist eine Zubereitungsart, bei der die Zutaten unter Verwendung
von Hitze zum Verzehr gekocht werden.
Dünsten (auch: andünsten, glasig dünsten, gar
dünsten): bezeichnet das Garen unter Zugabe von ein wenig Fett
oder einer anderen Flüssigkeit. Zwiebeln werden oft glasig
gedünstet, da sich der enthaltene Zucker durch das Erhitzen in
eine Art Glasur verwandelt.
Farbe-nehmen-lassen (auch: anschwitzen): dabei werden Zwiebeln (und
anderes Gemüse) bei geringer Hitze unter Zugabe von wenig Fett
leicht angedünstet. Knoblauch sollten Sie immer erst später
hinzugeben, da dieser sonst leicht bitter wird.
Blanchieren (auch: überkochen): dabei wird meistens Gemüse
sehr kurz (ca. 20-30 Sekunden) in kochendes Wasser gegeben und mit
kaltem Wasser abgeschreckt. Spinat beispielsweise wird bereits dadurch
verzehrfertig.
Bissfest-/Al-Dente-Kochen: Nudeln sollten immer al dente, also
bissfest, gekocht sein. Dazu sollte man sich nicht nur auf die
Zeitangabe der Packung verlassen, sondern die Nudeln des Öfteren
probieren.
Schmoren (auch: anschmoren, schmoren lassen): wird meist bei Fleisch,
das leicht austrocknet angewandt. Diese Zubereitungsmethode
benötigt ein wenig Flüssigkeit, das nach dem scharfen
Anbraten zum Fleisch gegeben wird und dann mit diesem (und anderen
Zutaten) bei reduzierter Hitze fertig gegart wird.
Braten: dabei werden die Zutaten, wie beispielsweise Fleisch, Fisch
oder Gemüse, in einer vorher erhitzten Pfanne, meist unter
Verwendung von Fett, zubereitet. Alternativ kann es auch im Ofen
gebraten werden, wobei die Temperatur ebenfalls sehr hoch sein sollte.
Beim Braten in der Pfanne sollten Sie darauf achten, dass die Zutaten
nicht austrocknen.
Scharf-Anbraten: dabei wird das Fleisch bei sehr großer Hitze
gebraten, um ein Austrocknen zu verhindern.
Backen: bezeichnet die Zubereitung von Zutaten im Backofen und ist
besonders bei Kuchen und Brot weit verbreitet. Ich verwende den Begriff
oft synonym zum Backen im Ofen.
Überbacken: dabei wird ein Gericht im Ofen kurz gebacken, meistens
um eine leichte Bräunung zu erzielen.
Auslassen: Da Speck, egal ob Jausen- oder Bauchspeck, relativ fett ist,
kann man ihn einfach in einer Pfanne oder in einem Topf erhitzen, ohne
Öl hinzufügen zu müssen. Durch die Hitze wird das Fett
verflüssigt und kann in den weiteren Kochvorgängen verwendet
werden.
Ablöschen: dabei wird das heiße Bratgut in der Pfanne mit
Flüssigkeit (meistens Wein, Wasser oder Suppenbrühe)
begossen. Diese wird dann in der weiteren Zubereitung verwendet und
gibt dem Gericht einen charakteristischen Geschmack.