Auskleiden: (mit Margarine und Semmelbrösel/Mehl) Etwas Margarine
in der ofenfesten Form erhitzen und mit einem Pinsel oder
Küchenpapier die Form gleichmäßig mit Fett bestreichen.
Semmelbröseln/Mehl in die Form geben und durch Rütteln und
Drehen gleichmäßig in der Form verteilen.
Überschüssige Brösel werden aus der Form entfernt, indem
man sie auf den Kopf stellt und leicht schüttelt. Eine Auflauf-
oder Kuchenform sollte zumindest eingefettet werden, damit die Zutaten
nicht in der Form kleben bleiben. Bei vielen Mehlspeisen und Kuchen
wird die Form zusätzlich mit Semmelbröseln/Paniermehl
ausgekleidet.
Ei-trennen: Dabei wird das Ei in seine Bestandteile getrennt – Eigelb,
Eiweiß und Schale. Das Ei wird am Rand einer Schüssel oder
Tasse in der Mitte eingeschlagen und dann in zwei gleich große
Hälften getrennt. Über einem Gefäß wird das Eigelb
vorsichtig von einer Schalenhälfte in die andere gegeben, damit
das Eiweiß in das darunterstehende Gefäß gleiten kann.
Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das Eigelb vom
Eiweiß getrennt ist. Der Dotter sollte dabei nicht verletzt
werden, damit keine Dotterstückchen ins Eiweiß gelangen.
Eiweiß steif schlagen: Dazu das Ei trennen. Das Eiweiß darf
nicht verunreinigt sein, wenn es steif geschlagen werden soll, es darf
also zum Beispiel keine Rückstände von Wasser, Schale oder
Eigelb enthalten. Das Eiweiß wird dann mit dem Mixer geschlagen,
bis es luftig und locker, aber nicht zu fest ist.
Schaumig-schlagen: Dies geht am besten mit dem Mixer. Bei Kuchen muss
die Zucker-Eimasse dafür relativ lange geschlagen werden, bis sie
richtig luftig ist und sich das Volumen beachtlich
vergrößert hat. Nur wenn die Masse richtig schaumig
geschlagen ist, geht der Kuchen schön auf, da das Eiweiß
ebenfalls als Treibmittel dient.
Unterheben: Bei Mehlspeisen und Kuchen wird das steif geschlagene
Eiweiß immer als Letztes unter die Masse gehoben, indem man mit
einer Kelle vorsichtig die Masse bzw. den Teig von unten hochhebt und
so den Eischnee unterzieht. Dadurch wird die Struktur des
Eiweißes nicht zerstört und das Gericht kann schön
aufgehen.
Marinieren (auch beizen): dabei wird das Fleisch oder der Fisch
entweder in eine würzige Flüssigkeit - der Marinade -
eingelegt oder mit dieser gut bestrichen. Die Dauer des Marinierens ist
von der Größe der Fleischstücke abhängig und dient
zur Aufnahme des Geschmackes der verschiedenen Zutaten.
Spicken: wird meist mit Fleisch in Verbindung gebracht, um das
Austrocknen von (magerem) Fleisch zu verhindern und dem Fleisch
zusätzlichen Geschmack zu verleihen. Meistens wird dazu
geräucherter Speck verwendet, der mittels einer besonderen Nadel
(Spicknadel) durch das Fleisch geführt wird. Der Speck sollte dazu
ca. ½ cm dick sein und an beiden Enden überstehen. Anstelle
von Speck können auch andere Zutaten verwendet werden, wie zum
Beispiel Karotten oder Knoblauch.
Ich persönlich verwende das Wort
"spicken" auch für Zwiebeln - dabei wird eine geschälte
Zwiebel halbiert und in die Oberseite werden zwei bis drei Nelken
gesteckt. Die gespickte Zwiebel wird dann mit den anderen Zutaten
(Fleisch oder Reis) gegart.